In der Schwangerschaft gegen Keuchhusten impfen?
Mütter, die bald ein Kind erwarten, sollten mindestens vier Wochen vor dem großen Tag darauf achten, dass sie sich gegen Keuchhusten impfen lassen. Dies ist besonders wichtig, wenn es bereits mehr als 10 Jahre her ist, dass man eine solche Impfung verpasst bekommen hat.
Die Empfehlung stammt von der Techniker Krankenkasse, die in Hessen eine Studie zu diesem Thema erstellt hat und empfiehlt, dass sich Mütter schon vor der Geburt vorbeugend gegen Keuchhusten impfen sollten. Sollte das kleine Kind bereits das Licht der Welt erblickt haben, so muss man mindestens zwei Monate warten, bis man die erste Impfung am Neugeboren durchführen darf. Aus diesem Grund sollte man sich schon vorab absichern, dass der Neugeborene einen guten Start ins Leben hat und gegen diese Krankheit abgesichert ist.

Gerade im ersten Jahr kann sich der Keuchhusten besonders schlecht auf das Kind auswirken und es können Probleme mit der Lunge oder Mittelohrentzündungen auftreten. Doch auch Erwachsene sollten sich mindestens einmal im Jahr gegen Keuchhusten impfen lasen, sagt die Impfkommission des Robert-Koch-Institutes. Wenn man schon dabei ist, empfiehlt sich auch eine Impfung gegen Tetanus und Diphtherie.